(1996) Recital For Two HarpsObschon die doppelte Besetzung der Harfe uns von unzhligen Orchesterwerken und Opern sehr gelufig ist, gibt es doch sehr wenige Werke, die ausdrcklich fr zwei Harfen allein geschrieben sind. Sehr beliebt hingegen waren bis etwa ums Jahr 1830 Duos fr Harfe und Fortepiano (z. B. von Pleyel, Dussek, Kalkbrenner und Mendelssohn). Da in den erwhnten Duos die beiden verschiedenen Instrumente auf sehr hnliche Weise behandelt werden, ist die Besetzung mit
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Obschon die doppelte Besetzung der Harfe uns von unzähligen Orchesterwerken und Opern sehr geläufig ist, gibt es doch sehr wenige Werke, die ausdrücklich für zwei Harfen allein geschrieben sind. Sehr beliebt hingegen waren bis etwa ums Jahr 1830 Duos für Harfe und Fortepiano (z.B. von Pleyel, Dussek, Kalkbrenner und Mendelssohn).
Da in den erwähnten Duos die beiden verschiedenen Instrumente auf sehr ähnliche Weise behandelt werden, ist die Besetzung mit zwei Harfen sehr naheliegend. «Evening Bell», ein Werk des neunzehnjährigen Mendelssohn, ist ein Beispiel dafür. Die Harmonik und Rhythmik anderer Werke erinnern an den Klang der Harfe.
Obschon ursprünglich für Klavier geschrieben, wurden beispielsweise Debussys «Deux Arabesques» von allem Anfang an von der berühmtesten Harfenistin der Debussy-Zeit, Henriette Renié, auf der Harfe gespielt und gehören seither zum festen Harfenrepertoire.
Die namhaften Künstlerinnen Ursula Holliger und Catherine Eisenhoffer legen ein reizvolles Rezital mit Werken von Viotti, Mendelssohn, Schumann, Franck, Debussy und Fauré vor.