Man Ray. Human EquationsWie msste ein sinnvolles Bindeglied zwischen Mathematik, William Shakespeare und Kunst aussehen? Die Antwort gibt das Werk von Man Ray (18901976). Die Publikation lst das surrealistische Rtsel ausgehend von Fotografien mathematischer Modelle, die der Knstler am Pariser Institut Henri Poincar in den 1930er Jahren aufnahm. Zudem wird Man Rays knstlerischer Werdegang nachgezeichnet, der in den Shakespearean Equations (19471954) seinen Hhepunkt findet,
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Wie müsste ein sinnvolles Bindeglied zwischen Mathematik, William Shakespeare und Kunst aussehen? Die Antwort gibt das Werk von Man Ray (1890–1976). Die Publikation löst das surrealistische Rätsel ausgehend von Fotografien mathematischer Modelle, die der Künstler am Pariser Institut Henri Poincaré in den 1930er-Jahren aufnahm. Zudem wird Man Rays künstlerischer Werdegang nachgezeichnet, der in den Shakespearean Equations (1947–1954) seinen Höhepunkt findet, einer Reihe von Ölbildnissen, die Man Ray ein Jahrzehnt später in Hollywood, inspiriert von den fotografischen Arbeiten, malte. Die Gemälde spannen einen Bogen von der Malerei zurück zur Fotografie und zeigen beispielhaft die Leichtigkeit, mit der Ray seine genuine Bildsprache interdisziplinär ausprägte. Der Experimentator stellte etablierte ästhetische Kategorien infrage und leistete künstlerische Pionierarbeit an den Grenzen zwischen Malerei, Skulptur, Film und Fotografie.
Ausstellungen: The Phillips Collection, Washington, D.C. 7.2.–10.5.2015 | NY Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen 11.6.–20.9.2015 | The Israel Museum, Jerusalem 20.10.2015–23.1.2016