SamuraiAnfang der 1960er Jahre erhielt das damalige Kunstmuseum Dsseldorf eine umfangreiche Schenkung japanischer Farbholzschnitte (Ukiyo e), die der Stifter bis 1988 grozgig ergnzte. Darunter befinden sich 220 Arbeiten der Zeichner Kunisada (17861865) und Kuniyoshi (17981861), die sich durch ihr fein abgestimmtes Kolorit und die expressiven Gesten der dargestellten Figuren auszeichnen. Die Bltter entfhren den Betrachter in eine farbenreiche, fantasievolle
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Anfang der 1960er-Jahre erhielt das damalige Kunstmuseum Düsseldorf eine umfangreiche Schenkung japanischer Farbholzschnitte (Ukiyo-e), die der Stifter bis 1988 großzügig ergänzte. Darunter befinden sich 220 Arbeiten der Zeichner Kunisada (1786–1865) und Kuniyoshi (1798–1861), die sich durch ihr fein abgestimmtes Kolorit und die expressiven Gesten der dargestellten Figuren auszeichnen. Die Blätter entführen den Betrachter in eine farbenreiche, fantasievolle Traumwelt und wirken gelegentlich wie frühe Beispiele der heute so beliebten Manga (japanische Comics). Die Publikation bietet die seltene Gelegenheit, Darstellungen beider Künstler zu denselben Themen miteinander zu vergleichen. Die Textbeiträge führen in die Populärkultur Japans im 19. Jahrhundert ein und schlagen die Brücke zur Gegenwart, sie untersuchen Aspekte des Grotesken in der japanischen Kunst, erläutern Legenden sowie Theaterstücke und stellen Arbeitsentwürfe Kuniyoshis vor. (Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-7757-3238-3)