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Mit dem SCT 65 präsentiert Nays einen Ködertyp, der im Schweizer Angelsport noch immer eine Randerscheinung darstellt: den Spybait. Dieses Konzept birgt erhebliches Potenzial und kann sich an schwierigen Angeltagen als echter Wendepunkt erweisen. Der SCT 65 kombiniert einen schlanken Hardbait-Körper mit einem frontmontiertem Propeller. Dieser Propeller erzeugt intensive Verwirbelungen, die zusammen mit der charakteristischen Body Shaking Action ein subtiles Vibrationsmuster mit hochfrequenten Druckwellen entsteht. Mit steigender Führungsgeschwindigkeit nimmt die Body Shaking Action ab, während die Propelleraktion und damit die Druckwellenerzeugung zunehmen.
Der Nays SCT 65 besticht durch seine unkomplizierte Handhabung. Auswurf, Absinken lassen und kontinuierlich einkurbeln - mehr braucht es nicht. Optional lassen sich Pausen einbauen, in denen der Köder flatternd absinkt. In langsamem bis moderatem Tempo ist er die erste Wahl für Egli, Zander, Hecht und Schwarzbarsche. Wer den SCT 65 mit Tempo durchs Wasser bewegt, wird regelmässig Rapfen und Forellen zum Zugriff reizen.
Die Seltenheit dieses Ködertyps macht ihn zur perfekten Lösung in klaren Gewässern mit hohem Angeldruck und entsprechend misstrauischen Fischen. Der SCT 65 profitiert hier entscheidend davon, dass Raubfische diesen Ködertyp häufig nicht kennen und daher unbefangen reagieren. Seine diskrete Präsentation wirkt nicht beängstigend - genau das macht ihn zu einer echten Geheimwaffe in schwierigen Situationen.
Die Nays Hardbaits sind für ihre ansprechende Farbgebung bekannt. Der SCT 65 folgt diesem Standard mit Designs, die von naturalistisch bis kontrastreich reichen und im Wasser gezielt Raubfische triggern. Um zuverlässig zu verwerten, bestückt Nays den Köder mit hochwertigen, messerscharfen BKK Spear 21-SS Drillingen in Grösse acht. Diese halten punktgenau, was besonders wertvoll ist, wenn vorsichtige Räuber nur knapp zupacken. Probieren Sie den SCT 65, wenn klare Gewässer mit scheuen Fischen sonst zu Frustration führen.
Der SCT 65 entfaltet sein volles Potenzial beim aktiven Einkurbeln. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Retriev-Geschwindigkeiten - langsame Touren locken Egli und Zander an, höhere Geschwindigkeiten reizen Rapfen und Forellen. In klaren Gewässern empfiehlt sich der Einsatz unter guten Lichtverhältnissen, um die subtile Aktion optimal zu nutzen. Bei Bedarf unterbrechen Sie das Einkurbeln und lassen den Köder kurz flattern - viele Bisse erfolgen in diesen Pausen.
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